Impressionen des Wanderwegs



Breite Waldschneisen und Almgelände in überwiegend idealer Steilheit sind charakteristisch für diese Route - und das fast durchgängig über 1200 Höhenmeter! 


 Skitour
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 4.86 km
  • Zeit: 3.5 Stunden
  • Startpunkt:
    Parkplatz Jetzbachgraben
  • Aufstieg: 1100 m
  • Abstieg: 1100 m
  • Niedrigster Punkt: 889 m
  • Höchster Punkt: 2011 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Die Route führt über ausgedehnte Almwiesen und Waldschneisen ohne auch nur ein einziges langweiliges Flachstück. Das Gelände hat meist ideale Neigung, doch sind dazwischen auch kurze steilere Abschnitte zu bewältigen. Die kurze, steile Waldstufe kann bei Hartschnee oder Vereisung recht unangenehm sein. Bei gutem Schnee eine Traumtour mit fantastischen Ausblicken auf die Steinberge, das Steinerne Meer und zum Hochkönig. Ohne Spur wäre etwas Orientierungssinn erforderlich, doch das wird bei dieser beliebten Tour selten der Fall sein.


Vom Parkplatz etwas in den Jetzbachgraben und rechts über Wiesenhänge zur Hinterjetzbachalm und weiter zur Oberstegalm.
Nun folgt man den bewaldeten Rücken zur Hofer Hochberghütte und weiter bis unter den Brunnkopf. Kurzer steiler Aufschwung in mehreren Kehren zum Gipfel des Brunnkopf. Hier beenden die meisten die Tour.

Der Weiterweg führ nun immer entlang des Gratverlaufes bis zum Gipfel der Schwalbenwand. Achtung auf die Wechten auf der linken (östlich) Seite.
Die Abfahrt führt entlang der Aufstiegsroute über die meist Baumlosen Almhänge zurück zum Parkplatz. Eine direkte Variante führt auch Richtung Jetzbachalm über wunderschöne steile Hänge zurück in den Jetzbachgraben. Achtung auf die Waldgürtel bei der Abfahrt. Diese sind sehr steil.

 

Alternative:
Die Schwalbenwand lässt sich auch über das Langeck - Bergstation der Aberg Bergbahn - erreichen. Von der Bergstation über den Sommerweg zum Statzerhaus am Hundstein, dann eine kurze Abfahrt und 5 Minuten Aufstieg zum Grünkar. Danach immer dem Gratverlauf abfahrend bis kurz vor den Schönwieskopf folgen und über den Schönwieskopf zur Schwalbenwand. Wunderschöne Gratwanderung mit minimalem Höhenunterschied.

Alternative:
Langeck- Hundstein 1 Std.
Hundstein - Schwalbenwand 2 Std.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung:
    • Skitourenausrüstung
    • Steigeisen
    • Rucksack mit heißem Getränk und leichter Jause
    • Notwendige Medikamente
    • Erste Hilfe Set
  • Anreise:

    Anreise von Salzburg kommend: Auf der Autobahn A10 bis Ausfahrt Bischofshofen, dann auf der B311 in Richtung Bischofshofen. Der Hochkönig Bundesstraße/B164 nach Maria Alm folgen.
    Anreise von Innsbruck/ Kufstein kommend: Auf der Loferer Straße/B178 Richtung St. Johann i.T., dann über die Hochkönig Bundesstraße/B164 über Saalfelden nach Maria Alm.
    Für die Nutzung des österreichischen Autobahn- und Schnellstraßennetzes ist eine gültige Vignette erforderlich. Ebenfalls gilt eine Mitführpflicht von Verbandszeug, Warndreieck und Warnweste. Weitere Infos dazu unter Asfinag.

  • Eine Übersichtskarte ist im Tourismusbüro erhältlich.

    www.hochkoenig.at 
    region@hochkoenig.at
    +43 (0)6584 20388

  • Geheimtipp: Lawinengefahr: Gering - aber nur bei idealer Spurwahl! Das Gelände weist durchaus steile Passagen auf, die gerade in der Abfahrt recht verlockend sind.
  • Quelle: Hochkönig Tourismus GmbH
  • Autor: Hochkönig Tourismus GmbH

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten

    Kostenlose Parkmöglichkeit in der Nähe des Skizentrum Aberg –  hier vorbeifahren bis in den Jetzbachgraben.
    Bei der ersten Rechtskurve befinden sich linkerhand die Parkplätze.

  • Öffentliche Verkehrsmittel

    ÖBB-Scotty: Fahrplanauskunft
    Bus-Linie 620: Fahrplanauskunft
    Skibus: Fahrplanauskunft


Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Gesund in die Berge Ski- u. Schneeschuhtouren sind Ausdauersport. Die wertvollen Belastungsreize für Herz und Kreislauf setzen Gesundheit und eine gute Selbsteinschätzung voraus. Vermeide Zeitdruck und wähle das Tempo so, dass niemand in deiner Gruppe außer Atem kommt. Achte auf Kraftreserven für die Abfahrt
Sorgfältige Planung Karten, Führerliteratur, Internet und Experten informieren über Länge, Höhendifferenz, Schwierigkeit und die aktuellen Verhältnisse. Besondere Beachtung verdient der Wetterbericht, da starker Wind und schlechte Sicht das Unfallrisiko stark erhöhen.
Lawinenlagebericht studieren Informieren Sie sich vor Antritt der Tour eingehend über die aktuelle Gefahrenstufe (Europäische Gefahrenskala für Lawinen in 5 Stufen). Achte besonders auf die Angaben zu den Gefahrenstellen (Wo ist es heute gefährlich?) und den Gefahrenquellen (Was ist heute die Hauptgefahr?).
Vollständige Ausrüstung Passen Sie Ihre Ausrüstung den winterlichen Verhältnissen an und achten Sie auf ein geringes Rucksackgewicht. Für den Lawinen-Notfall sind LVS-Gerät, Schaufel und Sonde Standard, ebenso Erste-Hilfe-Paket, Biwaksack und Mobiltelefon. Ein Airbag-System erhöht die Überlebenschancen.
Regelmäßig Trinkpausen Flüssigkeit, Energie und Pausen sind notwendig, um Leistungsfähigkeit und Konzentration zu erhalten. Heiße, isotonische Getränke sind ideale Durstlöscher und Wärmespender. Leicht Verdauliches, wie Müsliriegel, Trockenobst und Kekse stillt den kleinen Hunger unterwegs.
Lawinenrisiko abwägen Beim Erkennen der Lawinengefahr sind dem Menschen enge Grenzen gesetzt. Stützen Sie Ihre Entscheidungen daher auf strategische Methoden der Risikoeinschätzung (Reduktionsmethoden) und lerne, Gefahrenzeichen im Gelände zu erkennen.
Abstände einhalten Entlastungsabstände von 10 m beim Aufstieg in Steilhängen (≥ 30°) reduzieren die Belastung auf die Schneedecke und steigern den Komfort bei Spitzkehren. Halte bei der Abfahrt grundsätzlich Abstände von mindestens 30 m und befahre sehr steile Hänge (≥ 35 °) einzeln.
Stürze vermeiden Stürze bei der Abfahrt sind die häufigste Unfallursache auf Skitouren. Für die Schneedecke bedeuten sie zudem eine große Zusatzbelastung. Gute Skitechnik und eine dem Können angepasste Geschwindigkeit, reduzieren das Risiko. Ein Skihelm kann vor Kopfverletzungen schützen.
Kleine Gruppen Kleine Gruppen ermöglichen gegenseitige Hilfe und verringern das Lawinen-Auslöse-Risiko. In der Gruppe zusammen bleiben. Achtung Alleingänger: Bereits kleine Zwischenfälle können zu ernsten Notlagen führen. Daher immer vertraute Personen über Ziel, Route und Rückkehr informieren.
Respekt für die Natur Zum Schutz der Natur: Keine Abfälle zurücklassen, Lärm vermeiden, Aufforstungsflächen nicht betreten, Schutz- und Sperrgebiete respektieren. Besondere Rücksicht auf Wildtiere im Winter! Zur Anreise Fahrgemeinschaften bilden oder öffentliche Verkehrsmittel verwenden.

Notrufnummern: Alpiner Notruf: 140                                
                                  Internationaler Notruf: 122


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