Impressionen des Wanderwegs



Aufgrund der durchschittlichen Neigung im oberen Teil, eher anspruchsvolle Skitour in den westlichen Ausläufern des Hochkönig Massivs. Die überwiegend südseitige Ausrichtung der Tour, sowie die Zunahme der Steilheit im oberen Teil machen sie zu einem klassichen Frühjahrstipp.


 Skitour
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 2.47 km
  • Zeit: 2.5 Stunden
  • Startpunkt:
    Filzensattel
  • Aufstieg: 700 m
  • Abstieg: 700 m
  • Niedrigster Punkt: 1201 m
  • Höchster Punkt: 1905 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Kurze, aber rassige Skitour auf den westlichsten Gipfel des Hochkönigmassivs. Vom Lamkopf zieht ein 2 km langer Zackengrat nach Westen, die Ausläufer dieses schroffen Grates werden als die Lausköpfe bezeichnet und stellen ein lohnendes Ziel für den geübten Tourengeher dar. Das Gelände wird zum Gipfel hin immer steiler (bis 40°) und erfordert eine gute Skitechnik sowohl im Aufstieg als auch bei der Abfahrt. Bei guten Verhältnissen kann man bis zum Kreuz mit Ski aufsteigen - um auf den nur wenige Meter höheren P. 2190 m zu gelangen macht man spätestens beim Kreuz Skidepot und steigt zu Fuß weiter auf.


Von der Landstraße dem Güterweg Rohrmoos folgen (Abkürzung ü. d. Wiese). Noch vor dem Gehöft Rohrmoos die Straße nach links verlassen (Wegweiser) und über die große Wiese zum Waldrand. Auf der Almstraße (gleich wie Sommerweg) durch den Wald und bei einer spitzen Kehre über den Bach. Anschließend nach rechts über die breiten Wiesen mäßig ansteigend, an einer Almhütte vorbei, auf einen zunehmend steiler werdenden Rücken. Der Rücken leitet direkt in die SO-Flanke. Steil durch diese aufwärts bis knapp unter die Gipfelfelsen. Dort nach links (in westl. Richtung) auf den Grat hinaus queren und über diesen zum Gipfelkreuz (evtl. Skidepot vor dem letzten Aufschwung). Zum P. 2190 m folgt man dem Gratverlauf zu Fuß.
Schitourenkenntnisse erforderlich!


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung:
    • Skitourenausrüstung
    • Steigeisen
    • Rucksack mit heißem Getränk und leichter Jause
    • Notwendige Medikamente
    • Erste Hilfe Set
  • Anreise:

    Anreise von Salzburg kommend: Auf der Autobahn A10 bis Ausfahrt Bischofshofen, dann auf der B311 in Richtung Bischofshofen. Der Hochkönig Bundesstraße/B164 nach Mühlbach und weiter nach Dienten folgen.
    Anreise von Innsbruck/ Kufstein kommend: Auf der Loferer Straße/B178 Richtung St. Johann i.T., dann über die Hochkönig Bundesstraße/B164 über Saalfelden und Maria Alm nach Dienten bzw. auf den Filzensattel.
    Für die Nutzung des österreichischen Autobahn- und Schnellstraßennetzes ist eine gültige Vignette erforderlich. Ebenfalls gilt eine Mitführpflicht von Verbandszeug, Warndreieck und Warnweste. Weitere Infos dazu unter Asfinag.

  • Eine Übersichtskarte ist im Tourismusbüro erhältlich.

     

    www.hochkoenig.at 
    region@hochkoenig.at
    +43 (0)6584 20388

  • Geheimtipp:

    Früher Aufbruch ratsam, da die südostseitigen Hänge rasch auffirnen!

    Die Tour ist nur bei stabilen Verhältnissen empfehlenswert und ist nichts für Anfänger! Der Gipfelhang erreicht eine Steilheit von 40°.

  • Quelle: Hochkönig Tourismus GmbH
  • Autor: Hochkönig Tourismus GmbH

Anreisemöglichkeiten


Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Gesund in die Berge Ski- u. Schneeschuhtouren sind Ausdauersport. Die wertvollen Belastungsreize für Herz und Kreislauf setzen Gesundheit und eine gute Selbsteinschätzung voraus. Vermeide Zeitdruck und wähle das Tempo so, dass niemand in deiner Gruppe außer Atem kommt. Achte auf Kraftreserven für die Abfahrt.

Sorgfältige Planung Karten, Führerliteratur, Internet und Experten informieren über Länge, Höhendifferenz, Schwierigkeit und die aktuellen Verhältnisse. Besondere Beachtung verdient der Wetterbericht, da starker Wind und schlechte Sicht das Unfallrisiko stark erhöhen.

Lawinenlagebericht studieren Informieren Sie sich vor Antritt der Tour eingehend über die aktuelle Gefahrenstufe (Europäische Gefahrenskala für Lawinen in 5 Stufen). Achte besonders auf die Angaben zu den Gefahrenstellen (Wo ist es heute gefährlich?) und den Gefahrenquellen (Was ist heute die Hauptgefahr?).

Vollständige Ausrüstung Passen Sie Ihre Ausrüstung den winterlichen Verhältnissen an und achten Sie auf ein geringes Rucksackgewicht. Für den Lawinen-Notfall sind LVS-Gerät, Schaufel und Sonde Standard, ebenso Erste-Hilfe-Paket, Biwaksack und Mobiltelefon. Ein Airbag-System erhöht die Überlebenschancen.

Regelmäßig Trinkpausen Flüssigkeit, Energie und Pausen sind notwendig, um Leistungsfähigkeit und Konzentration zu erhalten. Heiße, isotonische Getränke sind ideale Durstlöscher und Wärmespender. Leicht Verdauliches, wie Müsliriegel, Trockenobst und Kekse stillt den kleinen Hunger unterwegs.

Lawinenrisiko abwägen Beim Erkennen der Lawinengefahr sind dem Menschen enge Grenzen gesetzt. Stützen Sie Ihre Entscheidungen daher auf strategische Methoden der Risikoeinschätzung (Reduktionsmethoden) und lerne, Gefahrenzeichen im Gelände zu erkennen.

Abstände einhalten Entlastungsabstände von 10 m beim Aufstieg in Steilhängen (≥ 30°) reduzieren die Belastung auf die Schneedecke und steigern den Komfort bei Spitzkehren. Halte bei der Abfahrt grundsätzlich Abstände von mindestens 30 m und befahre sehr steile Hänge (≥ 35 °) einzeln.

Stürze vermeiden Stürze bei der Abfahrt sind die häufigste Unfallursache auf Skitouren. Für die Schneedecke bedeuten sie zudem eine große Zusatzbelastung. Gute Skitechnik und eine dem Können angepasste Geschwindigkeit, reduzieren das Risiko. Ein Skihelm kann vor Kopfverletzungen schützen.

Kleine Gruppen Kleine Gruppen ermöglichen gegenseitige Hilfe und verringern das Lawinen-Auslöse-Risiko. In der Gruppe zusammen bleiben. Achtung Alleingänger: Bereits kleine Zwischenfälle können zu ernsten Notlagen führen. Daher immer vertraute Personen über Ziel, Route und Rückkehr informieren.

Respekt für die Natur Zum Schutz der Natur: Keine Abfälle zurücklassen, Lärm vermeiden, Aufforstungsflächen nicht betreten, Schutz- und Sperrgebiete respektieren. Besondere Rücksicht auf Wildtiere im Winter! Zur Anreise Fahrgemeinschaften bilden oder öffentliche Verkehrsmittel verwenden.

 

Notrufnummern: Alpiner Notruf: 140                                
                                 Internationaler Notruf: 122


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