Impressionen des Wanderwegs



Alternativroute zu ET16 - Hohe Tauern Panorama Trail
Sollten Wetterverhältnisse oder persönliche Konstitution die Etappe 16 des Hohe Tauern Panorama Trail nicht zulassen, dann ist diese Alternative anzuraten. 


 Wanderung
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 19.26 km
  • Zeit: 6.3 Stunden
  • Startpunkt:
    Naturfreundehaus in Kolm Saigurn
  • Aufstieg: 643 m
  • Abstieg: 1158 m
  • Niedrigster Punkt: 1082 m
  • Höchster Punkt: 2226 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Diese Variante, die auch bei schönem Wetter eine gute Alternative ist, führt über den Unteren Bockhartsee bis nach Bad Gastein.


Diese Alternative zur Etappe 16 des Hohe Tauern Panorama Trails ist bis zum Unteren Bockhartsee identisch mit der Hauptroute zum Stubnerkogel: Vom Start der Etappe beim Naturfreundehaus in Kolm Saigurn wandert man zunächst auf dem Weg der vorigen Etappe über die Fahrstraße hinüber zum sichtbaren Ammererhof (Anmerkung: bis zur Filzenalm ist der Wegverlauf gleich wie auf der vorigen Etappe). Hinter dem Ammererhof startet der Fahrweg hinauf Richtung Filzenalm: Man folgt immer diesem Fahrweg, wählt bei einer Gabelung den linken der beiden Fahrwege, lässt zwecks Zeitersparnis am Besten den Lehrpfad „Rauriser Urwald“ links liegen und erreicht so die bewirtschafteten Almen Gainschnigg Alm, Durchgangalm und zuletzt die Filzenalm.

Hier verlässt man die Route der vorigen Etappe, geht geradeaus direkt zur Alm und hält sich hinter dem Gebäude auf einen Wanderweg, der über wunderschöne Almböden – zuletzt etwas steiler – zur Bockhartscharte (2.226 m) bringt. Hier kann man einen fünfminütigen Abstecher auf einen Minigipfel mit schönem Gipfelkreuz machen, von dem aus man einen letzten Blick über das Raurisertal genießen kann.

Nun wandert man auf der anderen Seite der Bockhartscharte über schöne Almböden hinab zum idyllisch gelegenen Oberen Bockhartsee. Links am See vorbei, bis man eine Felswand passiert und dahinter zu einer Weggabelung gelangt. Beide Wege führen zur Miesbichlscharte, dem nächsten Zwischenziel – der linke Weg („Zirmburgweg“) ist jedoch ein schwarzer „schwieriger“ Bergweg, der durch sehr steiles und durchaus ausgesetztes Gelände führt. Aus diesem Grund folgt man dem rechten Weg (Ww. „Unterer Bockhartsee“ Nr. 110) durch den sanften Talboden bergab und passiert den Unteren Bockhartsee (Stausee) an seinem rechten Ufer. Bei der Staumauer erreicht man die bewirtschaftete Bockhartseehütte, bei der man sich für den Weiterweg nach Bad Gastein stärken kann.

Direkt unterhalb der Bockhartseehütte zweigt man bei der Wegkreuzung nicht wie bei der Hauptroute nach links Richtung „Miesbichlscharte“ (Nr. 128), sondern nach rechts Richtung „Sportgastein“ (Weg Nr. 110) ab. Der Steig quert zunächst recht gemütlich einen Hang, bis er einen steilen Rücken erreicht und man unter sich schon die Häuser von Sportgastein sieht. Über diesen steilen Rücken windet sich der Steig – teilweise auch mit Seilgeländer – über Wurzeln, Holz- und Steinstufen hinab, bis er kurz vor Sportgastein flacher wird und man beim Valeriehaus eine Straße erreicht.

(Anmerkung: Falls das Wetter sehr schlecht ist, könnte man von Sportgastein mit der Buslinie 550 nach Bad Gastein fahren).

Bis jetzt war die Etappe durchaus alpin, der Weiterweg nach Bad Gastein ab jetzt jedoch eher ein sehr schöner Spaziergang – wie es sich für eine Etappe für schlechteres Wetter gehört: Vom Valeriehaus hält man sich die Straße hinab bis man auf der asphaltierten Hauptstraße etwa 600 m nach links Richtung Bad Gastein wandert. Bei einem Kraftwerk vor einem Tunnel verlässt man die Straße und biegt nach links auf die alte Straße Richtung Bad Gastein ab. Zunächst ist der Schotterweg recht steil – bald jedoch wird er zu einer Art Promenade, die sehr eindrucksvoll an zahlreichen Wasserfällen vorbei durch das schluchtartige Tal Richtung Böckstein/Bad Gastein hinabzieht. Bei den Astenalmen, zwei sehr guten Einkehrmöglichkeiten, verbreitert sich der Promenadenweg zu einer Almstraße (ab Abzweig Heilstollen asphaltiert), den man weiterhin geradeaus entlang des Flusses „Nassfelder Ache“ talauswärts folgt, bis man hinter einigen Häusern wieder die große Straße erreicht, die man oben beim Kraftwerk verlassen hat. Entlang dieser Straße etwa 250 m hinab bis zu den ersten Häusern von Böckstein.

Hier folgt man dem Wegweiser „Kaiserin-Elisabeth-Promenade“ und biegt links in eine kleine Asphaltstraße ein. Man wandert nun auf der Kaiserin-Elisabeth-Promenade vorbei am Montanmuseum durch das historische Zentrum von Böckstein und wählt bei einer Kreuzung vor der Kirche die kleine asphaltierte Straße links. Vorbei an einigen Hotels erreicht man einen schönen geschotterten Spazierweg links des Flusses, dem man entlang des Gewässers bis nach Bad Gastein folgt. Vor einer Unterführung unter Bahn und Bundesstraße erblickt man links die Talstation der Stubnerkogelbahn, Das Etappenziel. In Kürze über einen Parkplatz zur Station.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung:

    Für den Hohe Tauern Panorama Trail wird eine alpine Wanderausrüstung benötigt:

    • Tages-Wanderrucksack (ca. 20 Liter) mit Regenhülle
    • Festes und bequemes Schuhwerk
    • Witterungsangepasste und strapazierfähige Kleidung im Mehrschicht-Prinzip. Der Hohe Tauern Panorama Trail liegt meist auf Seehöhen zwischen 1.300m und 2.450 m - dies ist bei der Auswahl der Wanderausrüstung (insbesondere Deiner Kleidung) zu berücksichtigen.
    • Trekkingstöcke werden wegen der oft langen Abstiege empfohlen
    • Sonnen- und Regenschutz
    • Auf genügend Proviant und ausreichend große Trinkflaschen ist zu achten, da es nicht auf allen Etappen Einkehrmöglichkeiten und Brunnen gibt (z.B. auf Etappe 5 und 7)
    • Erste-Hilfe-Set
    • Taschenmesser
    • Handy
    • Tourenbeschreibung bzw. Wanderkarte
  • Anreise:

    Tauernautobahn Richtung Süden bis Bischofshofen, dort abzweigen Richtung St. Johann im Pongau - Taxenbach - Abzweigung Rauris.

    Anreise vom Westen kommend: (z.B. Innsbruck) Inntalautobahn Richtung - Mittersill - Zell am See - Taxenbach - Abzweigung Rauris.

  • www.hohetauerntrail.at

    Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
    Gerlosstraße 18 5730 Mittersill, Österreich
    Tel. +43 6562 40939, E-Mail: hohetauerntrail@nationalpark.at

    Buchungscenter &  Info-Hotline
    Trail Angels GmbH
    9821 Obervellach 15, Österreich
    Tel. +43 4782 93093, E-Mail: info@bookyourtrail.com

  • Geheimtipp:

    Wer die Tour abkürzen möchte kann von Sportgastein mit der Buslinie 550 nach Bad Gastein fahren.

  • Quelle: Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
  • Autor: Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern GmbH

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten

    Die Parkmöglichkeit direkt in Rauris ist der öffentliche Parkplatz oberhalb vom Spar.

    Die Parkmöglichkeit in Kolm Saigurn ist der Parkplatz Lenzanger.

  • Öffentliche Verkehrsmittel

    Nächstgelegener Bahnhof: Bahnhof Taxenbach – Rauris, ca. 15 km vom Zentrum von Rauris entfernt. Die Bus-Linie 640 des Salzburger Verkehrsverbundes verkehrt zwischen Zell am See und Rauris – Bucheben.


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