Impressionen des Wanderwegs



Lohnenswerte Tour durch das gesamte Großarltal. Schmackhafte Almjausen und atemberaubende Gipfelerlebnisse warten auf Sie.


 Fernwanderweg
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 77.61 km
  • Zeit: 36 Stunden
  • Startpunkt:
    Ortszentrum Großarl
  • Aufstieg: 5479 m
  • Abstieg: 5407 m
  • Niedrigster Punkt: 867 m
  • Höchster Punkt: 2453 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


1. Tag: 
Vom Ortszentrum Großarl geht es zur Heugathalm. Hier haben Sie die erste Möglichkeit auf einer Alm einzukehren. Es erwartet Sie eine schmackhafte Jause und eine gemütliche Sonnenterrasse. Weiter geht es zur Gerstreitalm, ihrem ersten Etappenziel. Nach einem gemütlichen Hüttenabend beziehen Sie die Betten für die erste Nacht.

2. Tag:
Geweckt werden Sie durch das Glockenläuten der Almkühe. Nach einem ausgieben Frühstück machen Sie sich auf den Weg bergwärts zur Röschenbergalm, die aber nicht bewirtschaftet ist. Über schöne Almwiesen gelangen Sie zur Saukaralm. Diese Alm ist die höchstgelegene Alm im Großarltal. Die Aussicht von hier ist einfach einzigartig. Nach einer Stärkung geht es über Almwiesen, das sogenannte Spatkar, über die Spatalm und die Kleinwildalm (beide nicht bewirtschaftet) zur Großwildalm. Hier werden Sie wieder mit Köstlichkeiten aus der eigenen Produktion verwöhnt. Über einen Almsteig geht es zuerst ein wenig bergab, anschließend wieder bergauf zur Karseggalm, der ältesten Hütte im Großarltal. Mit ihren ca. 400 Jahren ist diese eine besonders urige Hütte. Es gibt weder Strom noch Wasser, dafür gibt es eine offene Feuerstelle, wo nach alten Rezepten noch eine Großarler Spezialität, der Knetkäse, geräuchert wird. Natürlich gibt es auch Köstlichkeiten aus der eigenen Produktion. Weiter geht es ganz gemütlich zur Unterwandalm, hier verbringen Sie die zweite Nacht. Oftmals greift hier der Hirter zu seiner Ziehharmonika - einem geselligem Hüttenabend steht somit nichts mehr im Wege...

3. Tag:
Frisch gestärkt geht es am nächsten Morgen weiter. Zuerst müssen Sie ein Stück der Forstraße folgen. Sie kommen an der Muggenfeld- (geschlossen) und der Maurachalm vorbei. Auf der Maurachalm werden Sie mit Köstlichkeiten aus der eigenen Landwirtschaft verwöhnt. Die Maurachalm ist die nördlichste Alm im Großarltal und diese ist besonders für die erlesenen Schnäpse (Vogelbeer oder Holler) bekannt. Die Sennleute singen und musizieren hier sehr oft. Aufstieg über die Auhofalm (nicht bewirtschaftet) auf die Kitzstein (Gabel). Von hier haben Sie einen wunderschönen Ausblick auf das Salzachtal sowie den Hochkönig, das Tennen- und Hagengebirge auf der einen Seite und die Hohen Tauern auf der anderern Seite. Entlang des Bergkammes geht es weiter auf den Penkkopf und auf das Gründegg. Der Abstieg erfolgt zur Ellmaualm, wo bereits die Betten auf die müden Wanderer warten. Gestärkt durch eine schmackhafte Jause können Sie den Sonnenuntergang auf der Ellmaualm genießen...

4.Tag:
Am nächsten Tag folgt man ganz gemütlich dem Salzburger Almenweg zur Weißalm und Loosbühelalm. Die Loosbühelalm wurde im Jahr 2010 nach einem verherrenden Brand neu errichtet. Speziell für Freunde von Ziegenmilch und Ziegenkäse ist die Loosbühelalm ("Klausalm") ein besonderer Geheimtipp. Hier gibt es neben der herkömmlichen Jause mit selbstgemachten Köstlichkeiten (nicht nur Ziegenmilch, auch Produkte von der Kuhmilch) auch warme Gerichte. Über den "Fleischgraben" führt der Weg schließlich zur Filzmoosalm. Die Hütte liegt in einer unberührten Naturlandschaft.

5. Tag:
Ausgeschlafen geht es auf den Filzmoossattel. Direkt am Sattel ist ein besonders schön gestalteter Enzian, das Symbol des Salzburger Almenweges. Ein kurzer Abstecher die Filzmooshöhe und zum Filzmooshörndl lohnt sich allemal. Weiter geht es zum Draugsteintörl. Von hier haben Sie bereits einen schönen Ausblick auf den Tappenkarsee, dem größten Gebirgssee in den Ostalpen. Der Sage nach ist der Tappenkarsee unterirdisch  mit dem Schuhflickersee verbunden. Denn es soll ein Wagenrad, das in den Tappenkarsee gefallen ist, dort gefunden worden sein. Gemütlicher Abstieg zur Tappenkarseehütte. Diese Alpenvereinshütte liegt direkt am Tappenkarsee. Hier warten auch warme Köstlichkeiten wie Kaiserschmarrn oder Heidelbeerschmarrn auf Sie. 

6. Tag:
Ein Sonnenaufgang am Tappenkarsee. Wie kann ein Tag schöner beginnen? Weiter geht es zur Wasserfallscharte und zur Nebelkarscharte. Auf dem Höhenweg gelangen Sie zum Murtörl. Kurz unterhalb dieser Scharte entspringt die Mur. Hier ist es oftmals sehr windig, es kann schon passieren, dass Sie überall mit kurzen Ärmeln gehen und dass auf dem Murtörl aber eisig kalter Wind weht. Achtung: Die ganze Strecke kommen Sie zu keiner Hütte. Bitte ausreichend Getränke und was zum Essen mitnehmen. Durch ein riesiges Kar kommen Sie schließlich zu den beiden Kreealmen, die Kreealm-Bichlhütte und die Kreealm-Kreehütte. Hier werden Sie mit Köstlichkeiten aus der eigenen Produktion verwöhnt. Bei der unteren Hütte, der Kreehütte, beziehen Sie für die letzte Nacht ihr Bett. 

7. Tag:
Am nächsten Morgen geht es ganz gemütlich talwärts. Gleich nach der Kreehütte kommen Sie an einer Kapelle vorbei. Jetzt müssen Sie sich entscheiden, ob Sie über den Wanderweg oder den Forstweg ins Tal wandern. Unten angekommen können Sie sich beim Gasthof Talwirt oder beim Hüttschlager Bauernladenstüberl stärken. Weiter geht es dann über einen etwas steileren Almsteig auf die Modereggalm, hier verbringen Sie die siebte Nacht. 

8. Tag:
Aufstieg auf die Hühnerkarscharte und von hier führt dann der Weg zur Hühnerkaralm. Für diesen Tag haben Sie Ihr Ziel erreicht. Die Sennerinnen reichen allen hungrigen Wanderer eine Jause mit selbstgemachten Köstlichkeiten wie Brot, Butter, Speck, Wurst und Käse. Natürlich darf ein Stamperl vom selberbrennten Schnaps nicht fehlen - somit steht einem gemütlichen Hüttenabend nichts mehr im Wege.

9. Tag:
Nach dem Almfrühstück frisch gestärkt geht die Wanderung weiter. Etwas steiler führt der Weg talwärts zur Hub-Grundalm. Hier werden Sie auch mit Spezialitäten verwöhnt. Das Hubalmgebiet ist eine der wildreichsten Gegenden bei uns im Tal. Es kann schon einmal vorkommen, dass Ihnen bei einer Wanderung einmal ein Hirsch oder ein Reh unterkommt und besonders im Herbst hört man hier die Hirsche brunfen (=röhren). Jetzt geht es wieder bergauf zur Vorderkaseralm. Auch hier gibt es wieder die Möglichkeit, sich von den Sennern mit köstlichen Produkten verwöhnen zu lassen. Der Wanderweg führt Sie vorbei an der Hinterkaseralm, die aber nicht bewirtschaftet ist. Bergwärts geht es bis zur Roßkarkopfscharte. Auf einem schmalen Steig gelangen Sie zur Reitalm, die letzte Alm bei dieser 10-Tagestour.

10. Tag: 
Der Abstieg erfolgt auf der Forststraße vorbei an einer großen Staumauer bis ins Ortszentrum von Hüttschlag. Ab hier können Sie mit dem Bus, Auto oder Wandertaxi zurück nach Großarl fahren.


1. Tag: Fahrt ins Ortszentrum nach Großarl (Parkmöglichkeit bei der ENI Tankstelle). Wanderung am Weg Nr. 66 zur Heugathalm, 1.235 m (ca. 1 h), weiter zur Gerstreitalm, 1.575 m Nr. 66 (ca. 1 h). Gesamtgehzeit: ca. 2 h.

2. Tag: Aufstieg zur Saukaralm, 1.850 m über Weg Nr. 65A, dann 65 (ca. 1 h). Wanderung am Weg Nr. 64, dann 63 zur Großwildalm, 1.778 m (ca. 2 h). Wanderung zur Karseggalm, 1.603 m über Weg Nr. 70 (ca. 1 ½ h). Wanderung zur Unterwandalm, 1.600 m über Weg Nr. 70 (ca. ½ h). Gesamtgehzeit: ca. 5 h.

3. Tag: Wanderung über die Rothofalm zur Maurachalm, 1.620 m über Weg Nr. 70, dann 71 (ca. 1 h). Aufstieg am Weg Nr. 712, 72 zum Kitzstein (Gabel), 2.037 m (ca. 1 ¼ h). Aufstieg zum Penkkopf, 2.011 m über Weg Nr. 72, dann 67 (ca. 1 ¼ h). Wanderung zum Gründegg, 2.168 m über Weg Nr. 67 (ca. 1 h). Abstieg zur Ellmaualm, 1.794 m über Weg Nr. 64, dann 62 (ca. 1 h). Gesamtgehzeit: ca. 5 ½ h.

4. Tag: Wanderung am Weg Nr. 63 zur Weißalm, 1.723 m (ca. ½ h). Aufstieg zum Grat, Nr. 61 (ca. 1 h). Wanderung Richtung Filzmoossattel, 2.062 m entlang des Weges Nr. 64 (ca. 2 ½ h). Abstieg zur Filzmoosalm, 1.710 m über Weg Nr. 57, 720 (ca. 1 ¼ h). Gesamtgehzeit: ca. 5 ¼ h.

5. Tag: Aufstieg zum Filzmooshörndl, 2.189 m über Weg Nr. 57, 720 dann 57A (ca. 1 ½ h). Abstieg zum Stangersattel, 2.060 m (ca. ½ h). Wanderung zum Filzmoossattel, 2.062 m über Weg Nr. 64 (ca. 1 h). Wanderung zum Draugsteintörl, 2.072 m über Weg Nr. 54A, dann 54 (ca. 1 h). Abstieg am Weg Nr. 702A zur Tappenkarseealm, 1.768 m (ca. 1 h). Wanderung zur Tappenkarseehütte, 1.820 m (ca. ½ h). Gesamtgehzeit: ca. 5 ½ h.

6. Tag: Wanderung entlang des Weitwanderweges Nr. 702 über die Nebelkarscharte bis zum Murtörl (2.260 m, ca. 5 ½ h). Abstieg zur Kreealm-Bichlhütte, 1.570 m und zur Kreealm-Kreehütte, 1.483 m über Weg Nr. 724, 51 (ca. 1 ¾ h). Gesamtgehzeit: ca. 7 ¼ h.

7. Tag: Abstieg zum Gasthof Talwirt am Weg Nr. 724, 51 (ca. 1 ¼ h). Aufstieg am Weg Nr. 50 zur Modereggalm, 1.720 m (ca. 2 h). Gesamtgehzeit: ca. 3 ¼ h.

8. Tag: Aufstieg am Weg Nr. 50, dann 47 zur Hühnerkarscharte, 2.048 m (ca. 2 h). Aufstieg auf den Spielkogel, 2.144 m (ca. ¾ h). Abstieg zur Hühnerkarscharte (ca. ¾ h). Abstieg zur Hühnerkaralm, 1.700 m über den Weg Nr. 46 (ca. 1 h). Gesamtgehzeit: ca. 4 ½ h.

9. Tag: Abstieg am Weg Nr. 46 zur Hub-Grundalm, 1.311 m (ca. 1 h). Aufstieg zur Vorderkaseralm, 1.719 m Nr. 45A (ca. 1 h). Aufstieg auf die Rosskarkopfscharte, 2.164 m über Weg Nr. 45 (ca. 1 h). Abstieg am Weg Nr. 44 zur Reitalm, 1.600 m (ca. 1 h). Gesamtgehzeit: ca. 4 h.

10. Tag: Abstieg am Weg Nr. 44 ins Ortszentrum nach Hüttschlag (ca. 2 ½ h). Fahrt mit dem Postbus zurück nach Großarl zum Ausgangspunkt der Tour.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung: Bergschuhe mit Profilsohle, etwas Obst, Getränke (Getränkeflaschen zum Wiederbefüllen), Wind- und Regenschutz, Toilettenartikel, warme Kleidung und Kleidung zum Wechseln, Taschenlampe, Mini-Apotheke, Wanderkarte, Sonnencreme, Schokolade- oder Müsliriegel, …
  • Anreise: Fahrt mit dem PKW oder dem Postbus Linie Nr. 540 ins Ortszentrum von Großarl.
  • Quelle: Tourismusverband Großarltal
  • Autor: Tourismusverband Großarltal

Anreisemöglichkeiten


Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Am 6. Tag kommen Sie den ganzen Tag an keiner bewirtschafteten Hütte vorbei, daher ausreichend zum Trinken mitnehmen.

Bitte die Betten auf den Hütten unbedingt im Vorhinein reservieren!


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