Impressionen des Wanderwegs



Die unbekannte Seite des Millstätter Sees: Das Südufer des Millstätter Sees entlang und über den traumhaften Egelsee zum Gasthof Lug ins Land hoch über dem Drautal.


 Wanderung
 medium-elevationprofile
  • Tourlänge: 9.95 km
  • Zeit: 2.8 Stunden
  • Startpunkt:
    Blumenpark in Seeboden am Millstätter See
  • Aufstieg: 276 m
  • Abstieg: 151 m
  • Niedrigster Punkt: 588 m
  • Höchster Punkt: 815 m

Die Karte Übersicht über Ihren Weg



Wegbeschreibung Alle Informationen hier gesammelt


Während Sie auf den ersten beiden Etappen entlang des Nordufers durch einen steten Wechsel zwischen belebten Uferbereichen des Millstätter Sees und einer kleinteiligen, harmonischen Kulturlandschaft auf der Sonnenterasse oberhalb des Sees wandern, hat das kaum genutzte Südufer einen ganz anderen Charakter: SIe wandern auf dieser Etappe zunächst entlang des Slow Trails Südufer direkt am traumhaft schönen, waldigen und fast völlig unbebauten Südufer entlang, bevor Sie entlang waldiger Wege zum kleinen Moorsee Egelsee und weiter zum Gasthof Lug ins Land, ein Bauernhof hoch über dem Drautal, kommen.

Die Etappe ist kurz – ideal um nach einem langen Frühstück am Südufer und am Egelsee ausgedehnte Badestopps einzulegen.


Sie starten im Blumenpark in Seeboden. Einige Meter hinauf zum Parkplatz und dort nach links die Seepromenade (Seeallee) parallel zum Seeufer. In einer kleinen Rechts-Links-Schleife bleiben Sie weiter auf dem schmalen Asphaltweg („Angerweg“). Beim Bachlwirt in einer weiteren kleinen Rechts-Links-Schleife in die Kochstraße, weiter geradeaus in die Seehofstraße und über die Brücke des Seebaches bis zum Seehotel Steiner. Vor Seehotel nach links und an Hotel sowie der Schiffsanlege vorbei. Der kleinen Straße bis zu einer Gabelung – hier folgen Sie den Ww. „Egelsee/Slow Trail Südufer“, bis links ein Steig (Ww. „Slow Trail Südufer“) in vielen Stufen zum bewaldeten Südufer des Millstätter Sees hinabführt. Unten angekommen wandern Sie den wunderschönen, wurzeligen Pfad des Slow Trails am bewaldeten Südufer bis zu einer Forststraße. Diese weiter dem Ufer entlang bis zu einer Kreuzung kurz vor der Schiffsanlegestelle bei der Schlossvilla.

Über die Straße scharf nach rechts bergauf verlassen Sie das Ufer des Millstätter Sees. Nach einer Linkskehre zweigt wieder scharf rechts eine Forststraße (Ww. „Egelsee“) ab, der Sie bergauf in einer weiten Linksschleife folgen. Bei einer Schranke endet die Forststraße und ein wurzeliger Weg beginnt, der Sie weiter bergauf leitet. Sie ignorieren einen Abzweiger nach links (Ww. „Schlossvilla über Egelsee“) und folgen dem Weg weiter in einer kleinen Rechts-Links-Schleife über einen Bach zu einem Forstweg. Hier nach links und bei der nächsten Gabelung nicht nach rechts Richtung „Gasthof Lug ins Land“ (dann würden Sie  den Egelsee und den Kneippweg verpassen), sondern links dem Ww. „Egelsee Höhenweg“ bis kurz vor den Egelsee folgen.

Der kurze Abstecher nach links zum Egelsee über holzbeplankte Pfade ist unbedingt empfehlenswert: Der Egelsee ist ein absolutes Highlight! Ansonsten wandern Sie nach rechts die Forststraße hinab Richtung Gasthof Lug ins Land, nehmen dabei jedoch noch die Abkürzung nach rechts über den kleinen Steig des Kneippweges mit, und sind in einigen Minuten bei ihrem Etappenziel, dem Gasthof Lug ins Land, gelandet.


Zusätzliche Informationen und Anreise Was gibt es und wie komme ich dort hin?


  • Ausrüstung:

    Wichtige Voraussetzungen für das Gelingen einer Bergtour ist neben dem genauen Studium von Führer und Karten, eine optimale Ausrüstung.

    Zur Grundausrüstung gehören:

    • solide, gut passende Berg- oder Wanderschuhe mit griffiger Profilsohle
    • wasser- und windabweisende Bergbekleidung im Schichtenprinzip, Wanderstöcke
    • Sonnenbrille, Sonnenschutz
    • Mobiltelefon und Wanderkarte
    • ein Erste-Hilfe-Paket 
    • sowie ausreichend zu Trinken und eine Jause
  • Anreise:

    aus dem Osten Südautobahn (A2) Wien – Graz – Klagenfurt – Villach – Spittal/Drau; oder ab Villach über das Gegendtal nach Radenthein/Döbriach – Millstätter See

    aus dem Süden Autostrada Udine – Tarvisio – Villach – Spittal/Drau; oder ab Villach über das Gegendtal nach Radenthein/Döbriach – Millstätter See;

    aus dem Westen Innsbruck – Felbertauernstraße oder Brennerautobahn/Pustertal nach Lienz – Oberdrauburg – Spittal/Drau nach Radenthein/Döbriach – Millstätter See

    aus dem Norden München – Salzburg – Tauernautobahn (A10) Richtung Spittal/Drau bis Abfahrt Millstätter See (Links-Abbieger) nach Radenthein/Döbriach – Millstätter See

  • Öffentliche Verkehrsmittel:

    Nockmobil

    Als Zubringer zum öffentlichen Verkehr ist das Nockmobil als bedarfsorientiertes Anrufsammeltaxi eine grüne Alternative zum Auto und bringt Sie flexibel von Haltepunkt zu Haltepunkt.  Lassen Sie sich mit dem Nockmobil bis zum Ausgangspunkt Ihrer Wanderung (ab Haltepunktnummer xx) hin- und wieder retour bringen. 

    Zur Buchung einer Fahrt mit dem Nockmobil empfehlen wir eine Vorlaufzeit von rund einer Stunde (in den Sommermonaten am Vortag) . Sie können Ihr Anrufsammeltaxi telefonisch unter +43 123 500 444 24, über die App oder die ISTmobil Website buchen.

    Das Nockmobil bringt Dich bis zum Blumenpark in Seeboden (Haltepunktnummer 327) und vom Gasthof Lug ins Land (Haltepunktnummer 340) wieder zurück zu Deinem Ausgangspunkt.

     

    Bahnhofshuttle Kärnten

    Bequem und direkt vom Bahnhof zu Ihrer Unterkunft mit dem Bahnhof-Shuttle Kärnten: https://www.bahnhofshuttlekaernten.at/

  •  Weitere Informationen zum Via Paradiso  finden Sie im offiziellen Trail Buchungscenter unter www.bookyourtrail.com.

     

    Weitere Informationen über Einkehrmöglichkeiten und  zum Wandergebiet der Region finden Sie unter

    www.millstaettersee.at/wandern oder www.badkleinkirchheim.at/wandern oder www.nockberge.at/wandern

     

    Der UNESCO Biosphärenpark Kärntner Nockberge

    Erhaben, mächtig und einzigartig – der UNESCO Biosphärenpark Kärntner Nockberge ist ein alpines Juwel mit einzigartigen Naturschätzen und einer vielfältigen Kulturlandschaft, sowie seltenen Tier- und Pflanzenarten. Im Einklang mit der Natur leben die Menschen hier seit Jahrhunderten. Sanft-hügelig mit Gipfeln über 2400 Meter hinauf und malerischen Almwiesen – der Biosphärenpark Kärntner Nockberge ist ein seltenes Naturidyll inmitten der österreichischen Alpen und umfasst er ein Gebiet von ca. 500 Quadratkilometern. 2012 erfolgte von der UNESCO die Ernennung zum Biosphärenpark. Ökologisches Gleichgewicht, Ökonomische Sicherheit und Soziale Gerechtigkeit – auf diese drei Säulen der Nachhaltigkeit stützt sich der Biosphärenpark. Hier lebt man im Einklang mit der Natur und weiß die seltene Tier- und Pflanzenwelt respektvoll zu achten und zu schätzen. Nach alten Traditionen verarbeitet, zeugen regionale Produkte von sorgsamer Arbeit nach überlieferten Rezepten. Ausgebildete Biosphärenpark Ranger versprechen unvergessliche Touren für Familien und in mehreren Bildungsprogrammen wird dieses Wissen auch an die SchülerInnen weitergegeben. Denn zu welcher Jahreszeit man auch einen Besuch unternimmt, der Biosphärenpark bietet immer eine gefüllte Schatzkiste an Erlebnissen an.

    Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.biosphärenparknockberge.at

  • Geheimtipp:

    Die Hängematten am Slow Trail Südufer sowie der Egelsee, ein geschützter Moorsee und verwünschtes Naturjuwel, laden zum Verweilen ein.

  • Quelle: MBN Tourismusmanagement GmbH
  • Autor: Stefanie Egger

Anreisemöglichkeiten

  • Parkmöglichkeiten

    Im Seezentrum von Seeboden stehen ausreichend kostenlose Parkplätze zur Verfügung.


Über die Region Alle Angebote auf einen Blick



Sicherheitsrichtlinien Für alle Fälle


Richtiges Verhalten in den Bergen

  • Eine sorgfältige Tourenplanung anhand von Beschreibungen und Wanderkarten ist unerlässlich für das Gelingen einer Bergtour.
  • Ebenso wichtig ist es, die Bergerfahrung, Kondition, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Belastbarkeit aller Teilnehmer richtig einzustufen. 
  • Verlassen sie niemals die markierten Wanderwege und vermeiden Sie Abkürzungen
  • Informieren Sie sich vor der Wanderung über die Wetterverhältnisse und kehren Sie bei Wetterverschlechterung ins Tal zurück.
  • Die Berge sind für alle da. An ihrer Erhaltung und Sauberkeit mitzuhelfen, ist Pflicht jedes Wanderers. Man soll seine Abfälle ins Tal mitnehmen, die Tier- und Pflanzenwelt soll geschont werden.
  • Hunde immer unter Kontrolle halten und an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen muss der Hund sofort abgeleint werden. 
  • Österreichs Bäuerinnen und Bauern leisten einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung unserer Almlandschaft. Wir bitten Sie als Besucher, sich respektvoll an diese wunderschöne Landschaft anzupassen.

Begegnen Sie den hier arbeitenden Menschen, der Natur und den Tieren mit Respekt. 

Hier die wichtigsten Notrufnummer bei einem Unglücksfall in Österreich: 

140 Alpiner Notruf

144 Rettungsnotruf

112 Europäischer Notruf (aus allen Netzen möglich. Mobiltelefon ausschalten und nach dem Einschalten statt dem PIN die Nummer “112” wählen)


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